Liebe Leser und Leserinnen,
wir hoffen, Sie hatten erholsame Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr. Einige von Ihnen haben uns bereits interessante Urlaubsberichte erzählt :)
Für 2011 haben wir uns viel vorgenommen. Es stehen spannende Projekte an und aus diesem Grund stellen wir Ihnen heute ein (etwas anderes) Fachbuch zum Thema Projektmanagement vor:
Adrenalin-Junkies und Formular-Zombies.
Typisches Verhalten in Projekten
Tom De Marco, Peter Hruschka, Tim Lister, Steve McMenamin, James Robertson, Suzanne Robertson.
Viele von Ihnen haben bereits bei einem oder mehreren Projekten mitgewirkt. Vielleicht kennen Sie auch das ein oder andere Buch zum Thema Projektmanagement. Das Fachbuch, welches wir Ihnen im Folgenden vorstellen, könnte Ihnen gefallen.
Die sechs Prinzipale der Denkfabrik Atlantic Systems Guild haben zahlreiche Projekte unter die Lupe genommen und zeigen in „Adrenalin-Junkies und Formular-Zombies“ wie bestimmte Verhaltensweisen von Team-Mitgliedern und Managern Einfluss auf das Projektergebnis nehmen können.

Im Gegensatz zu anderen Fachbüchern, finden Sie hier weder Checklisten noch langwierige Theorien und Definitionen. In einer Reihe von humorvollen Kurzgeschichten werden Leser und Leserinnen darin unterstützt, Muster zu erkennen und diese zu abstrahieren. Durch Mustererkennung sind wir fähig, Wiederholungen, Ähnlichkeiten und Gesetzmäßigkeiten in unserer Umwelt wahrzunehmen. Die vielleicht entscheidendste Fähigkeit ist jedoch unser Abstraktionsvermögen: Durch Weglassen von Einzelheiten werden aus Beobachtungen allgemeine Erkenntnisse gewonnen und in eine nützlichere Form abstrahiert. Wenn Projektmitglieder gelernt haben oder lernen, diese Fähigkeit richtig einzusetzen, sind sie in der Lage zwischen projektschädlichem und projektförderlichem Verhalten zu unterscheiden.
Beim Lesen werden Sie vielleicht feststellen, dass Sie bereits auf ein Projekt-Team gestoßen sind, welches Ähnlichkeit mit „The Munsters“ hat. (S.171) Finden Sie heraus, welchen Einfluss Schweigen auf den Erfolg Ihres Projektes haben kann (S. 66) und erfahren Sie mehr über „Filmkritiker“ (S. 50), die immer wissen, was im Projekt falsch läuft, aber sonst nix.
Viel Spaße wünscht
Speicher 210