Weiterentwicklung und Innovation verliehen der Informationstechnologie im Laufe der Zeit einen hohen Stellenwert. Anfangs als “Dienstleister” angesehen, nimmt sie nun den Charakter eines Motors für die Unternehmenswirtschaftlichkeit an. Da Unternehmen bei der Realisierung von IT-Projekten großen Wert auf Kosten, Zeit und Qualität legen, stieg die Bedeutung von IT-Projektmanagement ebenso stark an.
In unserer aktuellen Blogreihe geben wir Ihnen einen kleinen Einblick in unsere tägliche Arbeit und somit auch in das IT-Projektmanagement. Der letzte Eintrag befasste sich mit der groben Definition der Begriffe “Projekt” sowie “Projektmanagement”. Im Folgenden gehen wir nun auf Vorgehensmodelle ein, derer sich Projektleiter bedienen. Feedback und Fragen sind natürlich herzlich willkommen.
Teil 2: Ansätze / Vorgehensmodelle
Warum werden Projekte geplant? Projekte starten bei einem Ausgangspunkt, dem IST-Zustand. Ziel ist es, einen gewünschten Endpunkt zu erreichen. Der Weg dahin führt über mehrere Stationen und ist nicht immer “geradlinig”. Insbesondere bei der Durchführung komplexer, größerer IT-Projekte oder Vorhaben kann es vorkommen, dass verschiedene Lösungswege zum gewünschten Ziel führen – beispielsweise Projekte, bei denen Projektmitarbeiter absolutes Neuland betreten. Hier besteht eine Teilaufgabe der Projektbeteiligten darin, ein neues Fachgebiet zu erschließen, um das eigentliche Projektziel erreichen zu können. Problematik: Das Ziel steht zwar im Groben und Ganzen fest, eine genaue Definition ist jedoch zu Beginn nicht möglich.
